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Presse Freiburgs Finest ist auch ein beliebtes Thema der regionalen Presse

Unterstützt von FWTM und Stadt hat an der Schusterstraße bis Oktober ein Pop-up-Store eröffnet.

 

Vom 24.08.2021 | Badische Zeitung

 

Leerstehende Geschäfte in der Innenstadt sind ein Problem. Sieht nach Niedergang aus. Ist schlecht für das Image und die Stimmung. Reduziert das Angebot und damit die Zugkraft. Schadet anderen Händlern, wenn weniger Laufkundschaft in ihre Straße kommt. Dem will die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM) entgegenwirken. Sie hat in den von der Galerie Springmann aufgegebenen Räumen, Schusterstraße 25, einen Pop-up-Store eröffnet, der bis Ende Oktober von verschiedenen Anbietern bespielt wird.

 

Das Projekt ist Teil des vom Gemeinderat im Juni abgesegneten Sofortprogramms, mit dem Kultur, Handel und Tourismus belebt werden sollen. Es sieht unter anderem ein langfristiges Pop-up-Konzept vor, das aktuell erstellt wird. Die Nutzer des Ladens an der Schusterstraße zahlen keine Miete. Das ist möglich, weil die Immobilie der Stadt Freiburg gehört. Die Betriebskosten übernimmt die FWTM.

Von den Interessenvertretern des Handels in Freiburg und Südbaden dürfte keine Kritik wegen dieses Wettbewerbsvorteils zu erwarten sein. Sie arbeiten an dem Gesamtprogramm zur Belebung der Innenstadt mit „und unterstützen diese Maßnahmen“, sagt die FWTM.

Der Pop-up-Store an der Schusterstraße soll private Eigentümer und Immobilienvermittler für die Idee begeistern, Leerstände auf diese Art zu überbrücken. Bedarf für die Pop-up-Stores besteht offenbar. Die FWTM erhalte regelmäßig Anfragen von jungen Unternehmen, Start-ups oder Kreativschaffenden, die auf der Suche nach temporär nutzbaren Räumlichkeiten in Freiburg seien, sagt Pressesprecher René Derjung. Aus diesem Kreis wurden die rekrutiert, die sich nun in der Schusterstraße präsentieren. Den Auftakt macht Anton S. Würmlin. Unter dem Namen „Freiburgs Finest“ bietet er T-Shirts, Kapuzenpullis und Basecaps mit Freiburger und Schwarzwälder Motive plus Gin-Sorten aus der Region an. Auf ihn folgen im September die Modelabels von Magdalena Wolf, Lisa Seger und Vanessa Carruba sowie die Schmuckdesignerin Lina Saleem. Bis Mitte Oktober zeigt der Maler Nils Jendri seine Werke. Die verbliebenen Wochen bis Ende Oktober sind noch frei. Interessen können sich bei Thorsten Schäfers von der FWTM melden.

 

Den gesamten Bericht kannst Du bei der Badischen Zeitung sehen!

Pop-up-Store für Kreativschaffende 

 

Vom 18.08.2021 | Freiburger Wochenbericht

 

FWIM unterstützt Kleinstunternehmen und Kreativhandwerk

 

Der Pop-Up-Store wird zunächst täglich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet haben. Durch die Zwischennutzung der Einzelhandelsfläche in exponierter Lage möchte die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) Leerstand in der Innenstadt vermeiden, Klein- und Kleinstunternehmen sowie dem Kreativhandwerk Präsentationsflächen vermitteln und einen Beitrag zum Erhalt des besonderen Flairs der Freiburger Innenstadt leisten. Die Realisierung der Idee des Pop-Up Stores wurde durch die Bereitschaft der Stadt Freiburg möglich, die der FWTM das Objekt drei Monate kostenfrei überlässt. neben der Entwicklung der Idee und der Vernetzung der austellenden Akteurinnen und Akteure übernimmt diue FWTM die Betriebskosten und beteiligt sich mit Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen an dem Konzept. Gleichzeitig soll ein Impuls gesetzt werden, um andere Unternehmen oder Eigentümer für temporäre Nutzungen von Einzelhandels und Gewerbeflächen zu sensibilisieren.

In den kommenden Wochen werden vier verschiedene Konzepte im Pop-Up Store zu finden sein. Los geht es mit dem Modelabel Freiburgs Finest. Freiburgs Finest bietet bis Anfang September Streetwear Mode mit regionalen Bezug zu Freiburg und dem Schwarzwald. Im Pop-Up Store finden Kunden zudem ein großes regionales Gin Sortiment. Auf Freiburgs Finest werden im September vier verschiedene Labels aus dem Kreativ Handwerk folgen.

 

Den gesamten Bericht kannst Du auch auf dem Freiburger Wochenbericht sehen!

Pop-up-Store für Kreativschaffende 

 

Vom 16.08.2021 | Regiotrends

 

Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH initiiert Pop-up-Store für Kreativschaffende – In den ehemaligen Räumlichkeiten der Galerie Springmann eröffnet – Bewerben! Finale des Pop-up-Stores von Mitte bis Ende Oktober noch frei! 

 

Junge Künstler sowie regionale Modelabels werden bis 31. Oktober Werke und Produkte präsentieren

Am Samstag (14. August) eröffnete in den ehemaligen Räumlichkeiten der Galerie Springmann in der Schusterstraße 25 ein Pop-up-Store.
Bis zum 31. Oktober werden dort junge Künstlerinnen und Künstler sowie regionale Modelabels abwechselnd ihre Werke und Produkte präsentieren. Der Pop-up-Store wird zunächst täglich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet haben. Durch die Zwischennutzung der Einzelhandelsfläche in exponierter Lage möchte die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) Leerstand in der Innenstadt vermeiden, Klein- und Kleinstunternehmen sowie dem Kreativhandwerk Präsentationsflächen vermitteln und einen Beitrag zum Erhalt des besonderen Flairs der Freiburger Innenstadt mit ihren kleinen Einzelhandelsgeschäften leisten. Die Realisierung der Idee des Pop-up-Stores wurde durch die Bereitschaft der Stadt Freiburg möglich, die der FWTM das Objekt drei Monate kostenfrei überlässt. Neben der Entwicklung der Idee und der Vernetzung der ausstellenden Akteurinnen und Akteure übernimmt die FWTM die Betriebskosten und beteiligt sich mit Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen an dem Konzept. Gleichzeitig möchte die kommunale Gesellschaft einen Impuls setzen, um andere Unternehmen oder Eigentümer für temporäre Nutzungen von Einzelhandels- und Gewerbeflächen zu sensibilisieren. In den kommenden Wochen werden vier verschiedene Konzepte im Pop-up-Store zu finden sein. Los gng es am Samstag mit dem Modelabel Freiburgs finest.

Freiburgs finest bietet bis Anfang September Streetwear-Mode mit regionalem Bezug zu Freiburg und dem Schwarzwald. Im Pop-up-Store werden die Kundinnen und Kunden zudem ein großes regionales Gin-Sortiment mit über 20 Premium-Gin-Sorten finden.

 

Den gesamten Bericht kannst Du auch auf Regiotrends sehen!

Mehr als nur ein Markenname?  

 

Vom 06.08.2020 | SWR Aktuell

 

Patent auf Begriff „Freiburger Bobbele“ sorgt für Zoff

 

Ein „Freiburger Bobbele“ ist ein gebürtiger Freiburger. In der verschärften Definition muss er im Elisabeth-Krankenhaus geboren sein. Die Journalistin Judith Velminski hat sich den Begriff beim Patentamt jetzt schützen lassen. Das löst Zoff aus. Nachdem „Freiburger Bobbele“ durch Patent geschützt ist, kann sich der Streetware-Designer Anton Würmlin den Begriff nicht auf seine T-Shirts drucken lassen, wenn er nicht zahlt. Sauer ist auch der Entertainer „Friburger Bobble“ alias Jens Eberle, der ebenfalls T-Shirts mit dem Bobbele vertrieb. Aber als Marke gehört das Bobbele jetzt nun mal Judith Velminski, da gibt es eigentlich nichts mehr zu rütteln.

Das Freiburger Bobbele, ein geschlechtsloses Wesen mit bollenhutähnlichem Gebilde auf dem Kopf ausgedacht hat sich die Figur Judith Velminski. Und sich den Markenbegriff gleich für mehrere Kategorien schützen lassen: „Zum Beispiel für den Textilbereich, für den Papeterie-Bereich, für Holz, für Metall und dann eben für Steinprodukte.“

Der Entertainer Jens Eberle nennt sich „Friburger Bobbele“, er vertrieb Bobbele T-Shirts mit seinem eigenen Logo, doch dann flatterte ein Brief vom Anwalt ins Haus. Über 1.500 Euro Strafe sollte er zahlen, weil die Marke geschützt ist. Die Strafe wurde ihm zwar erlassen, doch T-Shirts darf er nicht mehr verkaufen: „Was ich machen kann? Ich kann den Leuten das Logo schicken und sie können es sich selber drucken. Da kann keiner was dagegen machen, das ist dann egal was die Leute tun. Aber ich versteh es halt nicht, dass ich kein Shirt mit meinem Logo und meinem Gesicht drauf verkaufen darf, obwohl ich ein gebürtiges, echtes Freiburger Bobbele bin.“

Das Bobbele ist auch für Streetware Designer Anton Würmlin ein begehrtes Objekt. Er vertreibt bereits sein eigenes Label „Freiburgs Finest“ und plante ebenfalls eine Bobbele-Edition. Dafür sollte er 600 Euro Lizenzgebühr pro Jahr zahlen, doch das sieht er gar nicht ein: „Also ich bin der Meinung, das Wort Bobbele ist ein Kulturgut aus Freiburg. Ich finde das ist unantastbar und eigentlich kann es, soll und darf es gar nicht geschützt werden. Denke, ich spreche da auch für alle Freiburger.“

Doch Kulturgut hin oder her – als Marke gehört das Bobbele jetzt in vielen Bereichen Judith Velminski: „Der Begriff Bobbele gehört allen, das ist richtig. Aber wenn es um den Markenschutz geht, dann gehört er eben nicht allen. Wir haben jetzt den Markenschutz auf die Begrifflichkeit und möchten, dass das auch so gehandhabt wird.“

Viel Zoff also um das eigentlich anmutig und gemütlich wirkende Freiburger Bobbele. Judith Velminski ist jedenfalls überzeugt, dass ihre Figur letztlich zum Stadtmotiv wird.

 

Das gesamte TV Interview kannst Du auch auf SWR Aktuell sehen!

Streit um das „Freiburger Bobbele“

 

Vom 30.06.2020 | SWR

 

Schon der Name Bobbele klingt freundlich und niedlich, aber es gibt darüber Unstimmigkeiten. Ein Freiburger Künstler tritt schon länger als das Bobbele auf – als plötzlich Post vom Anwalt kommt.

 

Der Begriff Bobbele ist geschützt – das behauptet Judith Velminski. In ihrem Auftrag verschickt ein Anwalt Abmahnungen an den Künstler Jens Eberle. Denn Velminski hat sich den Begriff schützen lassen, als sie kleine Figuren kreiert hat. „Etwa 2015 ist mir aufgefallen, dass dahinter keine Figur steht, kein Bild. Alle Informationen dazu haben wir übereinandergelegt und herausgekommen ist unsere Figur“, sagt Velminski.

Auch für Kleidung geschützt

Die Künstlerin hat sich „Bobbele“ beim Patent- und Markenamt schützen lassen – nicht nur Figur und Schriftzug, sondern auch in vielen anderen Bereichen. Dazu zählen Öffentlichkeitsarbeit oder auch Kleidung. Das kommt einem weiteren Freiburger in die Quere: Anton Würmlin. Er verkauft lokalpatriotische Mode und wollte T-Shirts mit dem Aufdruck „Bobbele“ produzieren. Das hätte ihn aber 600 Euro gekostet. Er sieht eigentlich überhaupt nicht ein, dass man sich den Begriff schützen lassen kann. Jens Eberle gefällt die Ausgestaltung der Figur nicht.

„Ich stehe nicht im Nachthemd irgendwo auf einem Bein mit der Zipfelmütze. Das Bobbele ist für mich keine Person, sondern ein Gefühl.“ – Jens Eberle, Berufs-Bobbele

Was macht ein echtes Bobbele aus?

Bobbele darf sich – unabhängig von Patent- und Markenrecht – jeder nennen, der im St. Elisabeth-Krankenhaus in Freiburg geboren wurde. Denn abgesehen von dem geschützten Begriff ist es in Freiburg tatsächlich eher ein Gefühl.

 

Das gesamte Radio Interview kannst Du auch auf SWR hören!

Streit ums Bobbele: Das sagt das Patentamt

 

Vom 29.06.2020 | Chilli Stadtmagazin

 

Der Streit um den markenrechtlich geschützten Begriff „Bobbele“ erhitzt in Freiburg die Gemüter. Publik gemacht hat den Fall die Redaktion des Freiburger chilli Magazins. Doch welche Begriffe kann man überhaupt schützen lassen? Til Huber von der Pressestelle des Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) in München beantwortet die Fragen.

 

chilli: Kritiker sagen: Das Wort „Bobbele“ ist Allgemeingut, dann könne man gleich auch „Taxifahrer“ oder „Auto“ schützen lassen. Was ist möglich, was nicht?

Huber: Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Es kommt auf den Einzelfall an. Grundsätzlich dient eine Marke der Kennzeichnung von Waren und/oder Dienstleistungen eines Unternehmens. Sie muss also geeignet sein, Waren und/oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Zeichen, denen jegliche Unterscheidungskraft fehlt oder die die betreffenden Waren und Dienstleistungen lediglich beschreiben, sind nicht schutzfähig. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn man das Wort „Auto“ für Kfz schützen lassen wollte.

Wichtig ist vor allem auch immer der Bezug zu den Waren und Dienstleistungen. Die Schutzfähigkeit von „Bobbele“ in Bezug auf gastronomische Dienstleistungen kann ganz anders zu beurteilen sein, als beispielsweise für „Ingenieurdienstleistungen“ oder „Betonfertigteile“.

chilli: Wie wird das kontrolliert?

Huber: Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) prüft die Markenanmeldung auf solche absoluten Schutzhindernisse. Neben der fehlenden Unterscheidungskraft sind dies auch für die allgemeine Benutzung freizuhaltende beschreibende Angaben, ein in der Marke enthaltenes Hoheitszeichen oder ein Zeichen, das gegen die guten Sitten oder die öffentlichen Ordnung verstößt. Weitere Informationen zum Markenschutz und absolute Schutzhindernisse finden Sie auf unserer Internetseite im Bereich Markenschutz.

chilli: Die Inhaberin des Bobbele-Markenrechts möchte Geld von potenziellen Nutzern des Begriffs. Ist die Summe reine Verhandlungssache? Oder gibt es feste Sätze?

Huber: Das DPMA ist für die Eintragung und Verwaltung von Marken zuständig. Dazu prüfen unsere Markenstellen bei einer Anmeldung, ob die angemeldete Marke wegen absoluter Schutzhindernisse von der Eintragung ausgeschlossen sein könnte. Wie der Inhaber einer eingetragenen Marke diese Marke gebraucht, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir können Ihnen daher keine Auskunft dazu geben, wie hoch Lizenzgebühren üblicherweise sind, die Markeninhaber gegenüber Nutzern geltend machen.

chilli: Was müssen Inhaber einer Marke tun, um sie zu halten?

Huber: Das Markengesetz kennt den Begriff der „ernsthaften Benutzung“ (§ 26 Markengesetz). Wenn eine Marke nicht benutzt wird, dann wird sie angreifbar. Sie kann dann auf Antrag gelöscht werden (§ 49 Markengesetz). Nach dem Markengesetz kann jede Person gegen eine eingetragene Marke einen Löschungsantrag stellen. Bei der Frage, ob eine Marke ernsthaft benutzt wird, kann der Umsatz, der mit der Marke erzielt wird, sicherlich auch eine Rolle spielen. Dabei wird es sich regelmäßig aber nicht um das alleinige Kriterium handeln. Diese Frage muss auf den Einzelfall bezogen geklärt werden.

chilli: Erboste Freiburger sagen: Die Anwendung eines Markenrechts auf einen so allgemeinen Begriff wie Bobbele sei reine Geldmacherei. Nutzen Markeninhaber das Markenrecht als Geschäftsmodell?

Huber: Es gibt den Fall der sogenannten „bösgläubigen Markenanmeldung“. Eine solche liegt vor, wenn der Markeninhaber oder die Markeninhaberin mit der Anmeldung andere in wettbewerbswidriger Weise behindern wollte und wäre ein absolutes Schutzhindernis. Gegen eine solche bösgläubige Markenanmeldung kann ein Löschungsantrag gestellt werden. Im Jahr 2019 wurden am DPMA 85 Anträge und damit circa 40 Prozent aller Löschungsanträge wegen absoluter Schutzhindernisse damit begründet.

chilli: Wie lange ist eine Marke gesichert?

Huber: Grundsätzlich ist eine Marke unbegrenzt verlängerbar. Sie kann sozusagen ewig leben. Die Marke wird aber gelöscht, wenn die Verlängerungsgebühr nach jeweils zehn Jahren nicht mehr gezahlt wird. Mit der „Pflege“ einer Marke meint der Kritiker vermutlich, dass eine Marke angreifbar wird, wenn sie nicht benutzt wird. Die Nichtbenutzung einer Marke wäre nämlich ein Löschungsgrund, der sogenannte „Verfall“.

chilli: In wie vielen Kategorien kann man sich Begriffe schützen lassen?

Huber: Marken werden für bestimmte Waren und Dienstleistungen eingetragen. Alle Waren und Dienstleistungen sind aufgrund der Klassifikation von Nizza (NCL) in insgesamt 45 Klassen (34 für Waren, 11 für Dienstleistungen) aufgeteilt. Die Klassifikation von Nizza umfasst international festgelegte Listen von bestimmten Waren und Dienstleistungen, die insgesamt rund 10.000 Begriffe umfassen. Einen Überblick über das Klassifikationssystem finden Sie auf unserer Internetseite unter „Klassifikation„.

 

Das ganze Interview kannst Du auch beim Chilli Stadtmagazin lesen!

Zoff ums Bobbele: Journalistin schützt Begriff, zwei Freiburger sind sauer

 

Vom 20.06.2020 | Chilli Stadtmagazin

 

Bobbele ist ein geflügeltes Wort. Nur echte Freiburger sind eins, heißt es. Doch Bobbele ist auch eine eingetragene Marke. Die Journalistin Judith Velminski hat dazu Figuren entworfen und den Begriff schützen lassen. Ein Unternehmer und ein Entertainer sind darüber verärgert.

Alle Freiburger sind Bobbele? Nein. Nur wer im Krankenhaus St. Elisabeth geboren wurde, ist ein echtes, heißt es beim Förderverein St. Elisabethenschwestern. Für 35 Euro gibt’s dort eine Urkunde – unter Vorlage der Geburtsurkunde. Ausnahmen machen sie keine, erklärt eine Schwester und lacht.

Witzig finden zwei Freiburger die Lage rund ums Bobbele nicht. Anton Würmlin ist einer davon. Er hat sich mit dem Streetware-Label Freiburgs Finest 2013 selbstständig gemacht. Gerne würde er nun T-Shirts mit dem Begriff „Bobbele“ drucken lassen. Doch mit dem Vorhaben beißt er auf Granit.

Der Grund: Judith Velminski und Sabine Kuhn haben 2017 dem Bobbele ein Gesicht gegeben: Sie haben Figuren (siehe oben) entworfen und damit „das Geheimnis ums Bobbele gelüftet“, wie es damals beim Pressetermin hieß. In dem Zuge haben sie mit ihrer Firma bobbele art den Begriff „Bobbele“ schützen lassen. Möglich ist das beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) in München.

„Wir haben versucht, eine Art it-Figur zu schaffen“, sagt Velminski, „als Projektionsfläche, damit sich Freiburgerinnen und Freiburger mit ihr identifizieren können. Wir haben jahrelang an dem Projekt gearbeitet, bis die Figur im Stadtmuseum stand, und das hat uns sehr viel Geld gekostet.“ Ein Anwalt habe ihr geraten, den Begriff zu schützen. Das tat sie in 8 von 34 möglichen Kategorien und ist damit für zehn Jahre Markeninhaberin. Andere dürfen ihn zu kommerziellen Zwecken nicht frei verwenden.

Würmlin fragte sie im März per Mail, ob er eigene Bobbele T-Shirts vertreiben kann. Velminskis Antwort: Das gehe nur mit der Verwendung ihres Logos. Sie schlug eine Jahresgebühr von 600 Euro vor. Würmlin möchte aber weder das Logo drucken noch dafür bezahlen. „Ich bin stocksauer“, sagt der 28-Jährige. Für ihn ist das Wort Bobbele Allgemeingut. In der Facebook-Gruppe Netzwerk Freiburg startete er eine Umfrage: Ist es gerechtfertigt oder unmoralisch, den Begriff zu schützen? 170 stimmten für unmoralisch. 8 für gerechtfertigt.

Enttäuscht ist auch der Entertainer Friburger Bobbele alias Jens Eberle. Er hat vor rund eineinhalb Jahren Post von Velminski bekommen und berichtet, „bobbele art“ wollte von ihm Geld für die Nutzung des Namens. „Sie wollte mich indirekt ausbremsen“, sagt der 43-Jährige. Für den Verkauf seiner Bobbele T-Shirts solle er Anteile zahlen. Zirka 1600 Euro seien im Raum gestanden.

Eberle weigerte sich zu zahlen – mit der Auskunft, er werde den Vorgang notfalls öffentlich machen. „Das ist reine Geldmacherei“, schimpft der 43-Jährige. Zumal er sich persönlich beleidigt fühle über die „kleinen Zipfelmänner“. Auch anderen ginge das so. Seitdem habe er nichts mehr von ihr gehört.

Ist die Marke für Velminski eine Geschäftsidee? „Wir wollen unsere Kunst schützen. Jeder kann sich Bobbele nennen, aber unter dem Label eben keine Produkte vertreiben“, sagt die 46-Jährige. Das sei ein normaler Vorgang. Bei Details sei sie kompromissbereit. „Wir lassen mit uns reden.“

Kurios: Im DPMA-Register findet man weitere Einträge. So hat beispielsweise die Bäckerei Pfeifle die Marke „Friburger Bobbele“ in der Kategorie Brot und Brötchen sichern lassen. Die Firma Büromaschinen Dettlinger ist seit 2019 Inhaber der Marke „Bobelle“ – also mit einem B und zwei L. Und das Staatliche Weinbauinstitut Freiburg hat die Rechte auf „BOBBELE“.

Der Ärger um den Namen ist kein Freiburger Phänomen: Auch die Band „Fettes Brot“ hat Zoff mit einer gleichnamigen Imbissbude. Rechtlich wird’s da schwieriger. Die Rapper haben – anders als bobbele art – ihren Namen nicht geschützt.

 

Das ganze Interview kannst Du auch beim Chilli Stadtmagazin lesen!

8 außergewöhnliche Freiburg-Produkte für den Wunschzettel

 

Vom 26.11.2018 | Fudder

 

Schwarzwälder Schinken und Bächleboote waren gestern. Was man Leuten, die nicht in Freiburg wohnen, als Geschenk mitbringen kann? Hier kommen 8 Ideen für coole Freiburg-Mitbringsel.

 

Ihr möchtet Freunden und Familie an Weihnachten ein Stück Freiburg schenken, dabei aber nicht auf die typischen Souvenirs zurückgreifen? Ihr könnt möglicherweise selbst nicht genug von Freiburg bekommen, besitzt aber schon genügend Bächle-Boote und Kuckucksuhren? Wir stellen euch acht etwas andere Freiburg-Produkte vor, die auf euren Wunschzettel gehören.

„Neighbourhood“-T-Shirt von Freiburgs Finest

Seit 2013 besitzt Freiburg mit Freiburgs Finest eine eigene Streetwear-Marke. Was mit T-Shirts begann, weitete sich mittlerweile auch auf Turnbeutel und Caps aus. Müssten wir uns auf ein Teil aus dem Sortiment festlegen, käme das zum Firmenklassiker avancierte „Neighbourhood“-T-Shirt in Frage. Von Kappel bis Waltershofen können stolze Freiburger alle Stadtteile auf der Brust tragen. Sobald Dietenbach steht, erwarten wir aber ein Update des Shirts.

 

Den ganzen Bericht kannst Du auch auf Fudder lesen!

Freiburgs Finest-Chef im Interview 

 

Vom 30.08.2018 | F79 Das Schülermagazin

 

Freiburg ist die coolste Stadt der Welt? Davon ist Anton Würmlin überzeugt. Der Jungunternehmer hat mit „Freiburgs Finest“ die erste Streetware-Modelinie für Freiburg herausgebracht. Im Interview mit Till Neumann erzählt der 26-Jährige von Heimatliebe, Modesünden und Grammatikfehlern.

 

f79 // Anton, warum verdient Freiburg eigene Caps und Shirts?
Anton //
Freiburg ist eine junge, offene und schnell wachsende Stadt. Ich möchte den Freiburgern helfen, ihre Heimatliebe in lässiger und kreativer Mode der Welt zu zeigen. „Freiburgs Finest“ ist von Freiburg für Freiburg. Es spricht aber nichts dagegen, das Label auch national oder international zu etablieren.

f79 // Was war deine größte Modesünde zu Schulzeiten?
Anton //
Ich erinnere mich gut daran, dass jeder (ich eingeschlossen) seine Jeans oder Hose in die Socken gesteckt hat. Wenn man jetzt zurückdenkt: eine schreckliche Zeit!

f79 // In welchem Fach hast du geglänzt? Wo hat’s geklemmt?
Anton //
In Physik hatte ich im Abschlusszeugnis eine glatte Eins. In Deutsch habe ich mich dafür sehr schwergetan. Mittlerweile ist das ein großes Thema: In meiner Position ist ordentliche Grammatik und eine saubere Rechtschreibung super wichtig.

f79 // Du bist dein eigener Chef. Wie schwer ist es, sich selbstständig zu machen?
Anton //
Es zu tun, ist ein Kinderspiel. Selbstständig zu bleiben und zu wachsen aber eine Riesen-Herausforderung. Das Wichtigste sind Disziplin und Ehrgeiz. Ohne hat man keine Chance.

 

Das ganze Interview kannst Du auch im F79 Schülermagazin lesen!

Street-Style made in Freiburg

 

Vom 30.05.2018 | Freiburger Wochenbericht

 

Der Design-Autodidakt Anton Würmlin macht Mode für Heimatverbundene – allerdings im Stil der Straße

 

„Freiburgs Finest“ ist das einzige Streetart-Modelabel, dass sich explizit der Stadt Freiburg widmet. Inhaber Anton Würmlin kreiert T-Shirts, Tops oder Mützen mit Schriftzügen und vielerlei Designs rund um die Dreisam-Metropole. Aber auch überregional hat sich der Designer inzwischen einen Namen gemacht. Eine weitere Geschäftsidee geht gerade an den Markt. „Begonnen habe ich im Dezember 2013. Mit 48 T-Shirts in vier Farben“, erinnert sich der 26-Jährige an seine bescheidenen Anfänge zurück. „Ich hatte keine Ahnung von Mode, Online-Shop, Vertrieb oder sonstwas“, so Würmlin. „Ich habe mir das selbst beigebracht – und die erste Kollektion kam gut an.“ Inzwischen umfasst der Online-Shop von „Freiburgs Finest“ eine breite Palette an Oberteilen für Männlein und Weiblein sowie diverse Caps. Würmlins bekanntestes Motiv ist eine Schriftart-Kollage mit den Namen aller Freiburger Stadtteile. Die Idee kam so gut an, dass inzwischen Anfragen aus elf anderen Städten kamen, wie aus Karlsruhe oder Mannheim. Diese bedient er mit seiner zweiten Marke „Neighbourhood Streetwear“.

Sein neuestes Baby ist indes ein Label für individuell designete Textilien namens „Mister Fine“, das er mit seinem Freund Baris Demir gegründet hat. Noch beschränkt sich das Angebot auf Mützen, soll jedoch bald erweitert werden. „Hier können Kunden vom Mützenschirm bis zu den Innennähten alles selbst designen und über uns bestellen“, so Würmlin. Als Werbeträger hat sich Würmlin einige prominente Freiburger mit ins Boot geholt, die auf Fotos mit seinen Kleidern posieren – darunter die Eishockey-Profis des EHC Freiburg, der Freiburger SPD-Chef Julien Bender oder bald auch Neu-OB Martin Horn, der kurz vor seiner Wahl bei ihm zu Besuch war. Seinen Job als Industriemechaniker hat der Familienvater aufgegeben, um sich voll und ganz seinen eigenen Unternehmen zu widmen. „Ichwollte immer selbstständig sein und habe mich hiermit selbstverwirklicht“, so der 26-Jährige. „Man könnte allerdings manchmal wahnsinnig werden“, lacht er. „Es macht sehr viel Arbeit, aber auch großen Spaß.“ Alle vierWochen versuche er, ein neues Design in sein Sortiment aufzunehmen – natürlich zu 100 Prozent Freiburg.

 

Das ganze Interview kannst Du im Archiv des Freiburger Wochenberichts lesen!

“Ich will Freiburg rauskitzeln”: Anton Würmlin macht Streetware-Klamotten mit Lokalkolorit

 

Vom 22.11.2017 | Chilli Stadtmagazin

 

Tokyo durchgestrichen. New York durchgestrichen. Paris durchgestrichen. Freiburg nicht. T-Shirts mit lokalpatriotischen Designs wie diesem vertreibt Anton Würmlin mit seiner Marke „Freiburgs Finest“. Der gelernte Industriemechaniker hat 2013 die ersten Klamotten verkauft. Mittlerweile lebt der 25-Jährige davon – und expandiert seine Ideen in weitere Städte.

 

Ist Freiburg besser als Tokyo, New York, Paris? „Ich war nie in den drei Städten“, sagt Würmlin. Eines wisse er aber sicher: „Ich liebe Freiburg.“ Dieses Gefühl möchte er auf seine Klamotten bringen. Mit dem Label „Freiburgs Finest“ will er nicht nur eine Lifestyle-Marke schaffen, sondern eine Community etablieren. Die Freiburger sollen näher zusammenrücken, wünscht sich Würmlin. Denn da sei Luft nach oben: „Manchmal sind die Menschen hier etwas kalt“, sagt der Familienvater. In Berlin oder Mannheim sei das anders.

Eines kann er gar nicht haben: Klamotten mit Namen von beliebigen Großstädten, die offenbar angesagt sind. „Im H&M gibt’s Shirts mit New York, San Francisco oder Chicago“, sagt er. „Warum soll nicht auch Freiburg cool sein? Oder Oldenburg?“ Also hält er mit seiner Kollektion dagegen. Der ersten Streetwaremarke der Stadt, betont Würmlin.

20 selbst entwickelte Designs hat er im Angebot. 3000 Artikel haben sich seit 2013 verkauft. Tendenz steigend. Etwa 150 Artikel gehen monatlich über die Theke. Mit rund 30.000 Euro Umsatz rechnet er in diesem Jahr. 20.000 Euro waren es vergangenes Jahr. „Das steigert sich kontinuierlich“, sagt Würmlin. Mit schwarzem Shirt, Jeans und getrimmtem Fünf-Tage-Bart sitzt er in seinem Arbeitszimmer. Im Hintergrund läuft Ami-Rap. Neben ihm stehen ein Keyboard, ein Rechner, Boxen.

Dass sein Büro aussieht wie ein kleines Tonstudio, ist kein Zufall: Früher war Würmlin selbst Produzent und Rapper und kam über die Musik zur Mode. Mit Kollegen hatte er damals eine Idee: „Wir machen ein paar 79er-Shirts und drehen alle durch“, erinnert er sich. 79 steht für die Postleitzahl der Stadt. Die zwei Zahlen finden sich noch heute auf seinen Kappen wieder. Mit 48 Shirts gingen er und ein Kollege an den Start. Ein Modell, vier Farben. „Das war ein Pilotprojekt: Ich dachte mir, ein paar Shirts und das war’s“, erinnert er sich. Doch es verkaufte sich gut. Würmlin bestellte einige Wochen später nach.

2014 fand er einen Geldgeber, der ihn noch heute unterstützt. Der Investor möchte aus beruflichen Gründen anonym bleiben. So betreibt Würmlin das operative Geschäft alleine. Designs entwerfen, Ware ordern, Social-Media-Kanäle pflegen, Kooperationspartner finden. „Das ist kein Spaßprojekt mehr“, sagt er. In Vollzeit ackert er für seine kleine Firma. Ein Selbstläufer ist sie nicht: „Ich bin noch am Kämpfen, um davon zu leben.“

Am besten verkauft sich sein Neighbourhood-Shirt. Darauf sind Stadtteile gedruckt: Wiehre, Zähringen, Weingarten … „In jedem Winkel fühlt man sich angesprochen“, betont der Jungunternehmer. Rund die Hälfte seiner verkauften Artikel trägt das Stadtteil-Design. Das Erfolgsmodell hat er mittlerweile für elf Städte angepasst. Er vertreibt es mit seiner zweiten Marke „Neighbourhood“ unter anderem in Mainz, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim. Mit den entsprechenden Stadtteilnamen.

Um seine Marken zu etablieren, kooperiert er mit Persönlichkeiten und Vereinen. Nils Petersen posierte für ein Foto. Die Footballer der Sacristans sind Partner. Auch SPD-Politiker Julien Bender trägt die Shirts. „Die Mode ist von der Straße inspiriert“, sagt Würmlin. Sie erreiche aber Kunden aus vielen Bereichen. „Ich will Freiburg rauskitzeln“, sagt er.

Die Ware gibt’s im Online-Shop sowie einigen Läden und Tankstellen. Gerne würde Würmlin irgendwann selbst einen Store aufmachen. Natürlich nicht in Tokyo oder Paris. Die einzige Option: Freiburg.

 

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Tokio, New York, Paris – Freiburg reiht sich bei den ganz Großen ein

 

Vom 14.11.2017 | Fudder

 

Kurzerhand durchgestrichen: Wer braucht schon diese Weltstädte, wenn es Freiburg gibt? Bächle, Münster und SC findet man schließlich nur hier. Was sind schon das Empire State Building oder der Eiffelturm gegen das Freiburger Münster? Wer braucht Sushi oder Baguette, wenn es doch bald wieder Striebeli und Nonnenfürze auf dem Weihnachtsmarkt gibt? Freiburg ist mit seiner Uni, den besten Partys und der hohen Anzahl an Sonnenstunden einfach die Metropole in Südbaden. Für alle genauso großen Freiburg-Fans gibt es das T-Shirt im Karlsbau zu finden.

 

Den ganzen Bericht kannst Du auch auf Fudder lesen!

So vielfältig ist die Start-up-Szene in Südbaden

 

Vom 10.11.2017 | Badische Zeitung

 

Viral, virtuell und vitaminreich. Die Start-Ups in Südbaden sind unüberschaubar vielfältig – und finden doch oft nur in Szeneveranstaltungen ein Publikum. Wir stellen 23 spannende Start-ups vor. Freiburgs Finest ist nach eigenen Angaben das erste eingetragene Streetwear-Label der Stadt. Anton Sebastian Würmelin gründete es 2013. Im Shop und in einigen Geschäften gibt es die Klamotten, darunter ein T-Shirt mit allen Freiburger Stadtteilen – und Merzhausen – in coolen Schriftarten.

 

Den ganzen Bericht kannst Du auch in der Badischen Zeitung lesen!

Ulm auf der Brust

 

Vom 12.08.2017 | Südwest Presse

 

 

Ein echter Marktlücken-Füller ist Anton Sebastian Würmlin aus Freiburg. Er verkauft Kleidungsstücke mit lokalem Bezug, jeweils in der entsprechenden Stadt. Würmlin hat zwei Modelabels gegründet: Freiburgs-Finest und Neighbourhood-Store mit dem Ziel, jede Stadt mit ihrer eigenen Mode auszustatten. In seiner Heimat Freiburg, das als Pilotstadt fungierte, kam sein Projekt sehr gut an. Mittlerweile ist er mit seiner Mode noch in Mannheim, Heidelberg, Saarbrücken oder Mainz präsent.

Und nun auch in Ulm. „Mich hat es schon immer gestört, dass auf den T-Shirts New York oder London steht. Für mich ist aber meine Heimat Freiburg wichtig“, begründet Würmlin seine erfolgreiche Idee. Seit sechs Wochen gibt es von ihm drei Ulm-T-Shirts. Bisher nur im Internet, jedoch ist er auf der Suche nach Ulmer Einzelhändlern, die seine T-Shirts verkaufen wollen.

Die Kleidung wird von Würmlin kreiert und komplett in der Türkei hergestellt. „Das ist zur Zeit die beste Qualität. Die Shirts werden dort genäht und bedruckt“ erklärt er. Allerdings bekommt er die politischen Umbrüche in der Türkei zu spüren. „Die Preise sind seit dem gescheiterten Putschversuch gewaltig gestiegen“, erzählt Würmlin.

Für Ulm hat er derzeit drei Modelle in Schwarzweiß, Dunkelblau-orange und Graumeliert im Angebot. Darauf steht nicht nur das Wort „Ulm“. Auch die Stadtteile von Söflingen über Wiblingen bis Böfingen und Oststadt sind in verschiedenen Schriftarten und -größen aufgedruckt. Bei ihm kaufen eher die ehemaligen Ulmer diese T-Shirts zum Stückpreis von 29,95 Euro zuzüglich Versandkosten.

 

Das ganze Interview kannst Du auch bei der Südwest Presse lesen!

Stylische Mode für Freiburg-Fans

 

Vom 05.04.2017 | Freiburger Wochenbericht

 

Anton Würmlins Shirts und Schirmmützen mit Freiburg-Aufdruck kommen richtig gut an. So gut,dass er seinen Job als Industriemechaniker an den Nagel gehängt hat und sich nur noch um das Mode-label „Freiburgs Finest“ kümmert. Im Sommer 2013 kamen der 25-Jährige und ein Schulfreund auf die Idee, Klamotten mit regionalen Designs zu entwerfen. „Was Vergleichbares gab es noch nicht und wir waren uns sicher, dass das gut ankommt“, verrät er mir.

Mittlerweile kümmert er sich alleine um das Modelabel, lebt in Haslach und entwirft dort Motive am Rechner, kümmert sich um Vertrieb, Onlineshop, Marketing & Co. Anfangs hatte er nur nach Feierabend Zeit für sein Hobby, deshalb mussten sich Freiburg-Fans gedulden, bisweitere Motive hinzu kamen, jetzt plant Anton alle vier Wochen neue Styles. Nur bei den Shirts für Frauen ist das Angebot überschaubar: „Die Nachfrage ist sehr groß, aber die Männer kaufen deutlich mehr, denn Frauen sind schwieriger und wollen viele verschiedene Schnitte etc. Aber diesen Bereich will ich auf jeden Fall ausbauen“. (Mehr unter freiburgs-finest.de).

Um seine Mode noch bekannter zu machen, hat sich Anton etwas Besonderes einfallen lassen: Prominente aus Freiburg und der Region posieren für sein Modelabel. EHC-Jungs wie Philip Rießle oder Julian Airich machen auf dem Eis und in der Umkleide eine richtig gute Figur und Ex-Hochseilartist Johann Traber Junior ließ sich vor kurzem im Museum der Artistenfamilie ablichten. „Mein Ziel ist es jetzt noch, dass die SC-Spieler bei einem Fotoshooting dabei sind“, verrät Anton. Seine lässigen Shirts und Mützen mit regionalem Touch kommen aber nicht nur bei jungen modebegeisterten Leuten gut an, sondern auch bei vielen Älteren, vor allem für viele „Exil-Freiburger ist es ein Stück Heimat“. Die gibt es dank Antons neuestem Projekt „Neighbourhood“ jetzt auch für Städtefans aus Mannheim oder Karlsruhe.

 

Das ganze Interview kannst Du im Archiv des Freiburger Wochenberichts lesen!

Die Hip-Hop-Szene inspirierte Anton Würmlin zu seinen Freiburg-Textilien

 

Vom 29.12.2016 | Badische Zeitung

 

 

“Freiburgs Finest” heißt das Modelabel, mit dem Anton Würmlin seit fast drei Jahren am Start ist. Noch entwirft der 25-Jährige die Klamotten mit Freiburg-Aufdrucken in seiner Freizeit. Doch der Industriemechaniker macht das nicht nur zum Spaß.

 

Gute Nachricht für Lokalpatrioten: Das kleine Modelabel “Freiburgs Finest” hat sich mit einer eigenen Kollektion auf Freiburg spezialisiert. Der Name der kleinen Großstadt steht unübersehbar auf Schirmmützen und auch auf den T-Shirts, denn alles dreht sich um Freiburg.

Das Modelabel hat Anton Sebastian Würmlin (25) Mitte 2013 mit einem Schulfreund gegründet. “Die Idee hat sich aus der Hip-Hop-Szene ergeben. Wir waren beide musikbegeistert, kannten die Musiker in und um Freiburg und waren überzeugt, dass Freiburg-Textilien laufen würden”, erinnert er sich.

Er selbst ist im Stadtteil Haslach aufgewachsen und lebt auch heute dort. Er beauftragte einen Grafiker mit dem ersten Design: eine riesige plakative “79” – für die Freiburger Postleitzahl – dazu der Münsterturm. Die entsprechend bedruckten T-Shirts kamen als Pilotprojekt per Onlineshop in den Handel. “Wir haben die ersten 48 Exemplare schnell verkauft”, so Würmlin. Und mit einer Investition von jeweils 1000 Euro konnten die beiden Gründer auch die folgende Produktion finanzieren.

Die Motive entwickelt Anton Würmlin inzwischen selbst am Rechner, knüpft Kontakte, organisiert den Vertrieb, pflegt den Onlineshop, macht Buchhaltung und Marketing. Ein bis zwei Stunden ist er täglich damit beschäftigt, und zwar zu Hause nach Feierabend, denn er arbeitet als Industriemechaniker. Seine Models kamen bisher aus dem Freundeskreis. Für die Bilder engagiert er allerdings den Fotografen Florian Basler. Der Mitgründer habe ihn beim Paketversand und neuen Entwürfen unterstützt, sei aber diesen Sommer ausgestiegen.

Seit Anfang 2014 tritt ein Freund, der nicht genannt werden will, als Geldgeber auf; er hat 8000 Euro investiert. Produziert wird auf zwei Wegen: Kleinmengen bis 200 T-Shirts kommen aus Marokko und werden von einem Unternehmen in Halle veredelt, also bedruckt. In der Justizvollzugsanstalt Freiburg werden die Etiketten eingenäht. Bei größeren Mengen werden die T-Shirts komplett in der Türkei hergestellt. Der Komplettpreis liegt dann zwischen sieben und acht Euro.

Anton Würmlin trat von Anfang an als Kleinunternehmer gemäß Umsatzsteuergesetz auf. Dabei ist das Modelabel gewachsen – von 100 Euro Umsatz im Jahr 2013 auf rund 20 000 Euro in diesem Jahr; zum Gewinn macht er keine Angaben. Insgesamt 32 Artikel umfasst das Sortiment: Herren- und Damen-T-Shirts, sechs Motive in verschiedenen Farben(ab 19,95 Euro) sowie verstellbare “Snapback”-Mützen (29,95 Euro). Jüngere Leute kauften die Shirts wegen der Mode, ältere als Geschenk, sagt Würmlin. Es gibt auch Kunden-Feedback über E-Mail oder die Internetplattformen Facebook und Instagram; da wurde zum Beispiel angeregt, die Palette um Stadtbezirke wie “Beurbarung” oder “Unterwiehre” zu ergänzen.

Für Anton Würmlin ist “Freiburgs Finest” mehr als ein Hobby, das viel Spaß macht. Er will die nebenberufliche Selbstständigkeit ausbauen und knüpft auch Kontakte mit dem Einzelhandel. Kürzlich hat er sich das Label “Neighbourhood” ausgedacht; im Onlineshop dazu werden bereits T-Shirts für Mannheim und Karlsruhe angeboten.

 

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Freiburgs Finest: Freiburg hat jetzt seine eigene rechtlich geschützte Klamottenmarke

 

Vom 08.10.2014 | Fudder

 

Was ist Freiburgs Finest?

Freiburgs Finest ist das erste Streetwear Label aus Freiburg. Wir haben uns offiziell Ende 2013 gegründet, aber die Planung hat natürlich viel früher angefangen.

Was ist „Streetwear“ eigentlich? Wie würdet ihr das definieren?

Streetwear bedeutet, du kannst etwas auf edle Sachen anziehen, du kannst es zum Sport anziehen, auch einfach für draußen. Es ist ein Mix, der auf alles passt. Wie zum Beispiel Chucks. Du kannst die Shirts selbst auf einen Anzug anziehen.

Wie seid ihr denn auf die Idee gekommen?

Wie Ideen eben entstehen: Wir saßen abends gemütlich zusammen, mit dem ein oder anderen Bier, und dann ist es uns so eingefallen. Wir sind unternehmenslustig und wollten eigentlich schon immer etwas eigenes auf die Beine stellen. Das ist dann eben dabei raus gekommen.

Was ist das für ein Motiv auf eurem Shirt? Hat die 79 – der Anfang der Freiburger Postleitzahl – mit Hip Hop zu tun?
Das ist das Freiburger Münster. Anfangs war Hip Hop schon unsere Zielgruppe. Aber es hat sich rausgestellt, dass eher Studenten und Stadtverliebte Menschen Interesse zeigen. Deswegen haben wir jetzt auch das Grundprinzip geändert, um von diesem „79“ weg zu gehen und mehr mit Freiburg zu machen.

Auf eurer Internetseite kann man nur männliche Models sehen. Wie sieht es den mit der weiblichen Zielgruppe aus?

Das haben wir schon oft überlegt. Wir sind halt gerade noch dabei, den Kleidungsstil rauszufinden. Wichtig ist, dass das mit dem Logo passt. Und dafür brauchen wir natürlich auch die Meinung von weiblichen Personen. Für uns Männer ist es ein bisschen schwierig, sich in die Lage der Frau zu versetzen. Was ja allgemein bisschen schwieriger ist manchmal. Aber wir wollen auf jeden Fall irgendwann auch was für Frauen machen. T-Shirts, Leggins und so.

Ihr werbt auf eurer Internetseite damit, dass ihr alle eure Shirts einzeln kontrolliert. Wie läuft die Produktion eines Shirts ab?

Die Shirts werden von einem Textilhersteller produziert. Auch das Einnähen der Etiketten geben wid in Auftrag. Wir machen dann die ganzen anderen Sachen. Das Logo, das muss schließlich noch geglättet werden – das machen wir alles von Hand. Das Bügeln, Verpacken und Versandbereit machen. Aber natürlich auch die Endkontrolle, ob alles stimmt. Es ist uns schon sehr wichtig, dass jedes T-Shirt ohne Fehler rausgeht.

Ihr habt auf Facebook 461 Likes. Da ist ja noch Luft nach oben – wie läuft’s mit dem Verkauf?

Es steigt an. Wir sind noch in der Anfangsphase und hatten jetzt unsere erste Kollektion. Die lief nicht so gut. Wir hoffen, dass die zweite, die jetzt raus kommt, besser läuft.

Ihr habt also schon eine neue Idee?

Ja, wir haben eine neue Kreation, die jetzt erscheint. Die neuen Shirts heißen 79 Classic 2.0 (siehe Bild 1). Sie sind aus weicher Baumwolle und haben einen körperbetonten Slim Fit-Schnitt.

Wo wollt ihr mit Freiburgs Finest denn hin?

Das Ziel ist, dass Freiburg eine eigene Marke bekommt. Hier gibt es so etwas nicht. Wir sind die ersten. Das ist nicht schnell erfunden, sondern beim Patentamt eingetragen. Freiburgs Finest gilt als offizielle Marke und ist ein offizielles Unternehmen. Als eingetragene Freiburg-Marke sind wir eigentlich konkurrenzlos. Das Problem ist nur, dass genügend Leute das einfach so machen und die Sachen unter der Hand vertreiben. Aus dem Grund stehen uns die Freiburger kritisch gegenüber. Aber das, was wir tun, ist real. Davon müssen wir jetzt nur noch so viele wie möglich überzeugen.

 

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