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Presse Freiburgs Finest ist natürlich auch ein beliebtes Thema der regionalen Presse!

Freiburgs Finest-Chef im Interview 

 

Vom 30.08.2018 | F79 Das Schülermagazin

 

Freiburg ist die coolste Stadt der Welt? Davon ist Anton Würmlin überzeugt. Der Jungunternehmer hat mit „Freiburgs Finest“ die erste Streetware-Modelinie für Freiburg herausgebracht. Im Interview mit Till Neumann erzählt der 26-Jährige von Heimatliebe, Modesünden und Grammatikfehlern.

 

f79 // Anton, warum verdient Freiburg eigene Caps und Shirts?
Anton //
Freiburg ist eine junge, offene und schnell wachsende Stadt. Ich möchte den Freiburgern helfen, ihre Heimatliebe in lässiger und kreativer Mode der Welt zu zeigen. „Freiburgs Finest“ ist von Freiburg für Freiburg. Es spricht aber nichts dagegen, das Label auch national oder international zu etablieren.

f79 // Was war deine größte Modesünde zu Schulzeiten?
Anton //
Ich erinnere mich gut daran, dass jeder (ich eingeschlossen) seine Jeans oder Hose in die Socken gesteckt hat. Wenn man jetzt zurückdenkt: eine schreckliche Zeit!

f79 // In welchem Fach hast du geglänzt? Wo hat’s geklemmt?
Anton //
In Physik hatte ich im Abschlusszeugnis eine glatte Eins. In Deutsch habe ich mich dafür sehr schwergetan. Mittlerweile ist das ein großes Thema: In meiner Position ist ordentliche Grammatik und eine saubere Rechtschreibung super wichtig.

f79 // Du bist dein eigener Chef. Wie schwer ist es, sich selbstständig zu machen?
Anton //
Es zu tun, ist ein Kinderspiel. Selbstständig zu bleiben und zu wachsen aber eine Riesen-Herausforderung. Das Wichtigste sind Disziplin und Ehrgeiz. Ohne hat man keine Chance.

 

Das ganze Interview kannst Du auch im F79 Schülermagazin lesen!

Street-Style made in Freiburg

 

Vom 30.05.2018 | Freiburger Wochenbericht

 

Der Design-Autodidakt Anton Würmlin macht Mode für Heimatverbundene – allerdings im Stil der Straße

 

„Freiburgs Finest“ ist das einzige Streetart-Modelabel, dass sich explizit der Stadt Freiburg widmet. Inhaber Anton Würmlin kreiert T-Shirts, Tops oder Mützen mit Schriftzügen und vielerlei Designs rund um die Dreisam-Metropole. Aber auch überregional hat sich der Designer inzwischen einen Namen gemacht. Eine weitere Geschäftsidee geht gerade an den Markt. „Begonnen habe ich im Dezember 2013. Mit 48 T-Shirts in vier Farben“, erinnert sich der 26-Jährige an seine bescheidenen Anfänge zurück. „Ich hatte keine Ahnung von Mode, Online-Shop, Vertrieb oder sonstwas“, so Würmlin. „Ich habe mir das selbst beigebracht – und die erste Kollektion kam gut an.“ Inzwischen umfasst der Online-Shop von „Freiburgs Finest“ eine breite Palette an Oberteilen für Männlein und Weiblein sowie diverse Caps. Würmlins bekanntestes Motiv ist eine Schriftart-Kollage mit den Namen aller Freiburger Stadtteile. Die Idee kam so gut an, dass inzwischen Anfragen aus elf anderen Städten kamen, wie aus Karlsruhe oder Mannheim. Diese bedient er mit seiner zweiten Marke „Neighbourhood Streetwear“.

Sein neuestes Baby ist indes ein Label für individuell designete Textilien namens „Mister Fine“, das er mit seinem Freund Baris Demir gegründet hat. Noch beschränkt sich das Angebot auf Mützen, soll jedoch bald erweitert werden. „Hier können Kunden vom Mützenschirm bis zu den Innennähten alles selbst designen und über uns bestellen“, so Würmlin. Als Werbeträger hat sich Würmlin einige prominente Freiburger mit ins Boot geholt, die auf Fotos mit seinen Kleidern posieren – darunter die Eishockey-Profis des EHC Freiburg, der Freiburger SPD-Chef Julien Bender oder bald auch Neu-OB Martin Horn, der kurz vor seiner Wahl bei ihm zu Besuch war. Seinen Job als Industriemechaniker hat der Familienvater aufgegeben, um sich voll und ganz seinen eigenen Unternehmen zu widmen. „Ichwollte immer selbstständig sein und habe mich hiermit selbstverwirklicht“, so der 26-Jährige. „Man könnte allerdings manchmal wahnsinnig werden“, lacht er. „Es macht sehr viel Arbeit, aber auch großen Spaß.“ Alle vierWochen versuche er, ein neues Design in sein Sortiment aufzunehmen – natürlich zu 100 Prozent Freiburg.

 

Das ganze Interview kannst Du im Archiv des Freiburger Wochenberichts lesen!

“Ich will Freiburg rauskitzeln”: Anton Würmlin macht Streetware-Klamotten mit Lokalkolorit

 

Vom 22.11.2017 | Chilli Stadtmagazin

 

Tokyo durchgestrichen. New York durchgestrichen. Paris durchgestrichen. Freiburg nicht. T-Shirts mit lokalpatriotischen Designs wie diesem vertreibt Anton Würmlin mit seiner Marke „Freiburgs Finest“. Der gelernte Industriemechaniker hat 2013 die ersten Klamotten verkauft. Mittlerweile lebt der 25-Jährige davon – und expandiert seine Ideen in weitere Städte.

 

Ist Freiburg besser als Tokyo, New York, Paris? „Ich war nie in den drei Städten“, sagt Würmlin. Eines wisse er aber sicher: „Ich liebe Freiburg.“ Dieses Gefühl möchte er auf seine Klamotten bringen. Mit dem Label „Freiburgs Finest“ will er nicht nur eine Lifestyle-Marke schaffen, sondern eine Community etablieren. Die Freiburger sollen näher zusammenrücken, wünscht sich Würmlin. Denn da sei Luft nach oben: „Manchmal sind die Menschen hier etwas kalt“, sagt der Familienvater. In Berlin oder Mannheim sei das anders.

Eines kann er gar nicht haben: Klamotten mit Namen von beliebigen Großstädten, die offenbar angesagt sind. „Im H&M gibt’s Shirts mit New York, San Francisco oder Chicago“, sagt er. „Warum soll nicht auch Freiburg cool sein? Oder Oldenburg?“ Also hält er mit seiner Kollektion dagegen. Der ersten Streetwaremarke der Stadt, betont Würmlin.

20 selbst entwickelte Designs hat er im Angebot. 3000 Artikel haben sich seit 2013 verkauft. Tendenz steigend. Etwa 150 Artikel gehen monatlich über die Theke. Mit rund 30.000 Euro Umsatz rechnet er in diesem Jahr. 20.000 Euro waren es vergangenes Jahr. „Das steigert sich kontinuierlich“, sagt Würmlin. Mit schwarzem Shirt, Jeans und getrimmtem Fünf-Tage-Bart sitzt er in seinem Arbeitszimmer. Im Hintergrund läuft Ami-Rap. Neben ihm stehen ein Keyboard, ein Rechner, Boxen.

Dass sein Büro aussieht wie ein kleines Tonstudio, ist kein Zufall: Früher war Würmlin selbst Produzent und Rapper und kam über die Musik zur Mode. Mit Kollegen hatte er damals eine Idee: „Wir machen ein paar 79er-Shirts und drehen alle durch“, erinnert er sich. 79 steht für die Postleitzahl der Stadt. Die zwei Zahlen finden sich noch heute auf seinen Kappen wieder. Mit 48 Shirts gingen er und ein Kollege an den Start. Ein Modell, vier Farben. „Das war ein Pilotprojekt: Ich dachte mir, ein paar Shirts und das war’s“, erinnert er sich. Doch es verkaufte sich gut. Würmlin bestellte einige Wochen später nach.

2014 fand er einen Geldgeber, der ihn noch heute unterstützt. Der Investor möchte aus beruflichen Gründen anonym bleiben. So betreibt Würmlin das operative Geschäft alleine. Designs entwerfen, Ware ordern, Social-Media-Kanäle pflegen, Kooperationspartner finden. „Das ist kein Spaßprojekt mehr“, sagt er. In Vollzeit ackert er für seine kleine Firma. Ein Selbstläufer ist sie nicht: „Ich bin noch am Kämpfen, um davon zu leben.“

Am besten verkauft sich sein Neighbourhood-Shirt. Darauf sind Stadtteile gedruckt: Wiehre, Zähringen, Weingarten … „In jedem Winkel fühlt man sich angesprochen“, betont der Jungunternehmer. Rund die Hälfte seiner verkauften Artikel trägt das Stadtteil-Design. Das Erfolgsmodell hat er mittlerweile für elf Städte angepasst. Er vertreibt es mit seiner zweiten Marke „Neighbourhood“ unter anderem in Mainz, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim. Mit den entsprechenden Stadtteilnamen.

Um seine Marken zu etablieren, kooperiert er mit Persönlichkeiten und Vereinen. Nils Petersen posierte für ein Foto. Die Footballer der Sacristans sind Partner. Auch SPD-Politiker Julien Bender trägt die Shirts. „Die Mode ist von der Straße inspiriert“, sagt Würmlin. Sie erreiche aber Kunden aus vielen Bereichen. „Ich will Freiburg rauskitzeln“, sagt er.

Die Ware gibt’s im Online-Shop sowie einigen Läden und Tankstellen. Gerne würde Würmlin irgendwann selbst einen Store aufmachen. Natürlich nicht in Tokyo oder Paris. Die einzige Option: Freiburg.

 

Das ganze Interview kannst Du auch beim Chilli Stadtmagazin lesen!

Tokio, New York, Paris – Freiburg reiht sich bei den ganz Großen ein

 

Vom 14.11.2017 | Fudder

 

Kurzerhand durchgestrichen: Wer braucht schon diese Weltstädte, wenn es Freiburg gibt? Bächle, Münster und SC findet man schließlich nur hier. Was sind schon das Empire State Building oder der Eiffelturm gegen das Freiburger Münster? Wer braucht Sushi oder Baguette, wenn es doch bald wieder Striebeli und Nonnenfürze auf dem Weihnachtsmarkt gibt? Freiburg ist mit seiner Uni, den besten Partys und der hohen Anzahl an Sonnenstunden einfach die Metropole in Südbaden. Für alle genauso großen Freiburg-Fans gibt es das T-Shirt im Karlsbau zu finden.

 

Den ganzen Bericht kannst Du auch auf Fudder lesen!

So vielfältig ist die Start-up-Szene in Südbaden

 

Vom 10.11.2017 | Badische Zeitung

 

Viral, virtuell und vitaminreich. Die Start-Ups in Südbaden sind unüberschaubar vielfältig – und finden doch oft nur in Szeneveranstaltungen ein Publikum. Wir stellen 23 spannende Start-ups vor. Freiburgs Finest ist nach eigenen Angaben das erste eingetragene Streetwear-Label der Stadt. Anton Sebastian Würmelin gründete es 2013. Im Shop und in einigen Geschäften gibt es die Klamotten, darunter ein T-Shirt mit allen Freiburger Stadtteilen – und Merzhausen – in coolen Schriftarten.

 

Den ganzen Bericht kannst Du auch in der Badischen Zeitung lesen!

Ulm auf der Brust

 

Vom 12.08.2017 | Südwest Presse

 

Ein echter Marktlücken-Füller ist Anton Sebastian Würmlin aus Freiburg. Er verkauft Kleidungsstücke mit lokalem Bezug, jeweils in der entsprechenden Stadt. Würmlin hat zwei Modelabels gegründet: Freiburgs-Finest und Neighbourhood-Store mit dem Ziel, jede Stadt mit ihrer eigenen Mode auszustatten. In seiner Heimat Freiburg, das als Pilotstadt fungierte, kam sein Projekt sehr gut an. Mittlerweile ist er mit seiner Mode noch in Mannheim, Heidelberg, Saarbrücken oder Mainz präsent.

Und nun auch in Ulm. „Mich hat es schon immer gestört, dass auf den T-Shirts New York oder London steht. Für mich ist aber meine Heimat Freiburg wichtig“, begründet Würmlin seine erfolgreiche Idee. Seit sechs Wochen gibt es von ihm drei Ulm-T-Shirts. Bisher nur im Internet, jedoch ist er auf der Suche nach Ulmer Einzelhändlern, die seine T-Shirts verkaufen wollen.

Die Kleidung wird von Würmlin kreiert und komplett in der Türkei hergestellt. „Das ist zur Zeit die beste Qualität. Die Shirts werden dort genäht und bedruckt“ erklärt er. Allerdings bekommt er die politischen Umbrüche in der Türkei zu spüren. „Die Preise sind seit dem gescheiterten Putschversuch gewaltig gestiegen“, erzählt Würmlin.

Für Ulm hat er derzeit drei Modelle in Schwarzweiß, Dunkelblau-orange und Graumeliert im Angebot. Darauf steht nicht nur das Wort „Ulm“. Auch die Stadtteile von Söflingen über Wiblingen bis Böfingen und Oststadt sind in verschiedenen Schriftarten und -größen aufgedruckt. Bei ihm kaufen eher die ehemaligen Ulmer diese T-Shirts zum Stückpreis von 29,95 Euro zuzüglich Versandkosten.

 

Das ganze Interview kannst Du auch bei der Südwest Presse lesen!

Stylische Mode für Freiburg-Fans

 

Vom 05.04.2017 | Freiburger Wochenbericht

 

Anton Würmlins Shirts und Schirmmützen mit Freiburg-Aufdruck kommen richtig gut an. So gut,dass er seinen Job als Industriemechaniker an den Nagel gehängt hat und sich nur noch um das Mode-label „Freiburgs Finest“ kümmert. Im Sommer 2013 kamen der 25-Jährige und ein Schulfreund auf die Idee, Klamotten mit regionalen Designs zu entwerfen. „Was Vergleichbares gab es noch nicht und wir waren uns sicher, dass das gut ankommt“, verrät er mir.

Mittlerweile kümmert er sich alleine um das Modelabel, lebt in Haslach und entwirft dort Motive am Rechner, kümmert sich um Vertrieb, Onlineshop, Marketing & Co. Anfangs hatte er nur nach Feierabend Zeit für sein Hobby, deshalb mussten sich Freiburg-Fans gedulden, bisweitere Motive hinzu kamen, jetzt plant Anton alle vier Wochen neue Styles. Nur bei den Shirts für Frauen ist das Angebot überschaubar: „Die Nachfrage ist sehr groß, aber die Männer kaufen deutlich mehr, denn Frauen sind schwieriger und wollen viele verschiedene Schnitte etc. Aber diesen Bereich will ich auf jeden Fall ausbauen“. (Mehr unter freiburgs-finest.de).

Um seine Mode noch bekannter zu machen, hat sich Anton etwas Besonderes einfallen lassen: Prominente aus Freiburg und der Region posieren für sein Modelabel. EHC-Jungs wie Philip Rießle oder Julian Airich machen auf dem Eis und in der Umkleide eine richtig gute Figur und Ex-Hochseilartist Johann Traber Junior ließ sich vor kurzem im Museum der Artistenfamilie ablichten. „Mein Ziel ist es jetzt noch, dass die SC-Spieler bei einem Fotoshooting dabei sind“, verrät Anton. Seine lässigen Shirts und Mützen mit regionalem Touch kommen aber nicht nur bei jungen modebegeisterten Leuten gut an, sondern auch bei vielen Älteren, vor allem für viele „Exil-Freiburger ist es ein Stück Heimat“. Die gibt es dank Antons neuestem Projekt „Neighbourhood“ jetzt auch für Städtefans aus Mannheim oder Karlsruhe.

 

Das ganze Interview kannst Du im Archiv des Freiburger Wochenberichts lesen!

Die Hip-Hop-Szene inspirierte Anton Würmlin zu seinen Freiburg-Textilien

 

Vom 29.12.2016 | Badische Zeitung

 

“Freiburgs Finest” heißt das Modelabel, mit dem Anton Würmlin seit fast drei Jahren am Start ist. Noch entwirft der 25-Jährige die Klamotten mit Freiburg-Aufdrucken in seiner Freizeit. Doch der Industriemechaniker macht das nicht nur zum Spaß.

 

Gute Nachricht für Lokalpatrioten: Das kleine Modelabel “Freiburgs Finest” hat sich mit einer eigenen Kollektion auf Freiburg spezialisiert. Der Name der kleinen Großstadt steht unübersehbar auf Schirmmützen und auch auf den T-Shirts, denn alles dreht sich um Freiburg.

Das Modelabel hat Anton Sebastian Würmlin (25) Mitte 2013 mit einem Schulfreund gegründet. “Die Idee hat sich aus der Hip-Hop-Szene ergeben. Wir waren beide musikbegeistert, kannten die Musiker in und um Freiburg und waren überzeugt, dass Freiburg-Textilien laufen würden”, erinnert er sich.

Er selbst ist im Stadtteil Haslach aufgewachsen und lebt auch heute dort. Er beauftragte einen Grafiker mit dem ersten Design: eine riesige plakative “79” – für die Freiburger Postleitzahl – dazu der Münsterturm. Die entsprechend bedruckten T-Shirts kamen als Pilotprojekt per Onlineshop in den Handel. “Wir haben die ersten 48 Exemplare schnell verkauft”, so Würmlin. Und mit einer Investition von jeweils 1000 Euro konnten die beiden Gründer auch die folgende Produktion finanzieren.

Die Motive entwickelt Anton Würmlin inzwischen selbst am Rechner, knüpft Kontakte, organisiert den Vertrieb, pflegt den Onlineshop, macht Buchhaltung und Marketing. Ein bis zwei Stunden ist er täglich damit beschäftigt, und zwar zu Hause nach Feierabend, denn er arbeitet als Industriemechaniker. Seine Models kamen bisher aus dem Freundeskreis. Für die Bilder engagiert er allerdings den Fotografen Florian Basler. Der Mitgründer habe ihn beim Paketversand und neuen Entwürfen unterstützt, sei aber diesen Sommer ausgestiegen.

Seit Anfang 2014 tritt ein Freund, der nicht genannt werden will, als Geldgeber auf; er hat 8000 Euro investiert. Produziert wird auf zwei Wegen: Kleinmengen bis 200 T-Shirts kommen aus Marokko und werden von einem Unternehmen in Halle veredelt, also bedruckt. In der Justizvollzugsanstalt Freiburg werden die Etiketten eingenäht. Bei größeren Mengen werden die T-Shirts komplett in der Türkei hergestellt. Der Komplettpreis liegt dann zwischen sieben und acht Euro.

Anton Würmlin trat von Anfang an als Kleinunternehmer gemäß Umsatzsteuergesetz auf. Dabei ist das Modelabel gewachsen – von 100 Euro Umsatz im Jahr 2013 auf rund 20 000 Euro in diesem Jahr; zum Gewinn macht er keine Angaben. Insgesamt 32 Artikel umfasst das Sortiment: Herren- und Damen-T-Shirts, sechs Motive in verschiedenen Farben(ab 19,95 Euro) sowie verstellbare “Snapback”-Mützen (29,95 Euro). Jüngere Leute kauften die Shirts wegen der Mode, ältere als Geschenk, sagt Würmlin. Es gibt auch Kunden-Feedback über E-Mail oder die Internetplattformen Facebook und Instagram; da wurde zum Beispiel angeregt, die Palette um Stadtbezirke wie “Beurbarung” oder “Unterwiehre” zu ergänzen.

Für Anton Würmlin ist “Freiburgs Finest” mehr als ein Hobby, das viel Spaß macht. Er will die nebenberufliche Selbstständigkeit ausbauen und knüpft auch Kontakte mit dem Einzelhandel. Kürzlich hat er sich das Label “Neighbourhood” ausgedacht; im Onlineshop dazu werden bereits T-Shirts für Mannheim und Karlsruhe angeboten.

 

Das ganze Interview kannst Du auch bei der Badischen Zeitung lesen!

Freiburgs Finest: Freiburg hat jetzt seine eigene rechtlich geschützte Klamottenmarke

 

Vom 08.10.2014 | Fudder

 

Was ist Freiburgs Finest?

Freiburgs Finest ist das erste Streetwear Label aus Freiburg. Wir haben uns offiziell Ende 2013 gegründet, aber die Planung hat natürlich viel früher angefangen.

Was ist „Streetwear“ eigentlich? Wie würdet ihr das definieren?

Streetwear bedeutet, du kannst etwas auf edle Sachen anziehen, du kannst es zum Sport anziehen, auch einfach für draußen. Es ist ein Mix, der auf alles passt. Wie zum Beispiel Chucks. Du kannst die Shirts selbst auf einen Anzug anziehen.

Wie seid ihr denn auf die Idee gekommen?

Wie Ideen eben entstehen: Wir saßen abends gemütlich zusammen, mit dem ein oder anderen Bier, und dann ist es uns so eingefallen. Wir sind unternehmenslustig und wollten eigentlich schon immer etwas eigenes auf die Beine stellen. Das ist dann eben dabei raus gekommen.

Was ist das für ein Motiv auf eurem Shirt? Hat die 79 – der Anfang der Freiburger Postleitzahl – mit Hip Hop zu tun?
Das ist das Freiburger Münster. Anfangs war Hip Hop schon unsere Zielgruppe. Aber es hat sich rausgestellt, dass eher Studenten und Stadtverliebte Menschen Interesse zeigen. Deswegen haben wir jetzt auch das Grundprinzip geändert, um von diesem „79“ weg zu gehen und mehr mit Freiburg zu machen.

Auf eurer Internetseite kann man nur männliche Models sehen. Wie sieht es den mit der weiblichen Zielgruppe aus?

Das haben wir schon oft überlegt. Wir sind halt gerade noch dabei, den Kleidungsstil rauszufinden. Wichtig ist, dass das mit dem Logo passt. Und dafür brauchen wir natürlich auch die Meinung von weiblichen Personen. Für uns Männer ist es ein bisschen schwierig, sich in die Lage der Frau zu versetzen. Was ja allgemein bisschen schwieriger ist manchmal. Aber wir wollen auf jeden Fall irgendwann auch was für Frauen machen. T-Shirts, Leggins und so.

Ihr werbt auf eurer Internetseite damit, dass ihr alle eure Shirts einzeln kontrolliert. Wie läuft die Produktion eines Shirts ab?

Die Shirts werden von einem Textilhersteller produziert. Auch das Einnähen der Etiketten geben wid in Auftrag. Wir machen dann die ganzen anderen Sachen. Das Logo, das muss schließlich noch geglättet werden – das machen wir alles von Hand. Das Bügeln, Verpacken und Versandbereit machen. Aber natürlich auch die Endkontrolle, ob alles stimmt. Es ist uns schon sehr wichtig, dass jedes T-Shirt ohne Fehler rausgeht.

Ihr habt auf Facebook 461 Likes. Da ist ja noch Luft nach oben – wie läuft’s mit dem Verkauf?

Es steigt an. Wir sind noch in der Anfangsphase und hatten jetzt unsere erste Kollektion. Die lief nicht so gut. Wir hoffen, dass die zweite, die jetzt raus kommt, besser läuft.

Ihr habt also schon eine neue Idee?

Ja, wir haben eine neue Kreation, die jetzt erscheint. Die neuen Shirts heißen 79 Classic 2.0 (siehe Bild 1). Sie sind aus weicher Baumwolle und haben einen körperbetonten Slim Fit-Schnitt.

Wo wollt ihr mit Freiburgs Finest denn hin?

Das Ziel ist, dass Freiburg eine eigene Marke bekommt. Hier gibt es so etwas nicht. Wir sind die ersten. Das ist nicht schnell erfunden, sondern beim Patentamt eingetragen. Freiburgs Finest gilt als offizielle Marke und ist ein offizielles Unternehmen. Als eingetragene Freiburg-Marke sind wir eigentlich konkurrenzlos. Das Problem ist nur, dass genügend Leute das einfach so machen und die Sachen unter der Hand vertreiben. Aus dem Grund stehen uns die Freiburger kritisch gegenüber. Aber das, was wir tun, ist real. Davon müssen wir jetzt nur noch so viele wie möglich überzeugen.

 

Das ganze Interview kannst Du auch auf Fudder lesen!